Fiat

Das Unternehmen FIAT (Fabbrica Italiana Automobili Torino) wird am 11. Juli 1899 in Turin von einer Gruppe unternehmenslustiger Turiner Aristokraten gegründet, unter denen sich die Gründer des ACI (Automobile Club Italia), Emanuele Cacherano di Bricherasio und Cesare Goria Gatti, befinden. Mehr anzeigen

Michele Lanza, ein Wachsfabrikant, tritt wenige Tage vor der Unterzeichnung des Gründungsvertrags zurück, sein Anteil wird unter Giovanni Agnelli und der Bank Banco di Sconto e Sete aufgeteilt. Zwischen 1916 und 1923 ist FIAT mit dem Bau der Produktionsanlage Lingotto beschäftigt. In den Jahren des Faschismus wird Agnelli Senator und übernimmt die Leitung von FIAT vollständig.
Am Ende des Krieges gibt Giovanni Agnelli, der seinen einzigen Sohn verloren hat, die Führung des Unternehmens an Vittorio Valletta weiter. Die Jahre Vallettas verzeichnen große Erfolge seitens des Publikums und der Kritiker und bereiteten so eine Grundlage für Gianni Agnellis, der 1966 Präsident von FIAT wurde. Er blieb bis 1996 im Amt, wurde dann zunächst durch Cesare Romiti und später durch Paolo Fresco ersetzt.

Die Turiner Fabrik schreibt mit Modellen wie dem FIAT 500, dem FIAT 126, dem FIAT Croma und dem FIAT Panda italienische Automobilgeschichte. Nach dem Tod Giovanni Agnellis im Januar 2003 geht der Vorsitz des Unternehmens für eine kurze Zeit an seinen Bruder Umberto und dann an Luca di Montezemolo über. Heute ist John Elkann Präsident und Sergio Marchionne seit dem 1.
Juni 2004 Geschäftsführer. 2014 kauft FIAT den amerikanischen Riesen Chrysler und ruft so die Gruppe FIAT CHRYSLER AUTOMOBILES (FCA) ins Leben, zu der nun Alfa Romeo, Maserati, Lancia, Jeep und andere wichtige Automobilmarken gehören.